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Andrea Freisler-Traub zur Entstehung des NQZCamps

2018 veranstaltet der Verein zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen (NQZ-Zertifizierungseinrichtung) erstmals, in Kooperation mit dem Sozialministerium, das NQZCamp. Es handelt sich dabei um eine Tagung im Format eines Barcamps, einer offenen Tagung mit hoher Involvierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Im Gespräch erzählt Mag.a Andrea Freisler-Traub, die Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen, wie es zur Idee des NQZCamps kam.

 

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Foto: Mag.a Andrea Freisler-Traub

Wie würden Sie in wenigen Worten das NQZ vorstellen?

Das NQZ begleitet Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen auf ihrem anspruchsvollen Qualitätsweg.

NQZ-Häuser haben ein umfassendes Qualitätsmanagement implementiert und möchten durch das NQZ ihre Perspektiven erweitern. Sie suchen den Austausch mit Peers aus der Branche, die ihnen Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Prozesse und Strukturen im Sinne der Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner liefern.

Wie kam es zur Idee des NQZCamps?

Ich habe mich mit einer Freundin über „innovative Formen des Lernens“ unterhalten. Sie hat mir von einem Fernsehbeitrag erzählt, in dem von einem Barcamp an der medizinischen Hochschule in Wien berichtet wurde. Daraufhin habe ich mich im Internet und bei Bekannten zu diesem Veranstaltungsformat schlau gemacht und die Idee dann im Vorstand des Vereins zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen vorgestellt. Die Vorstandsmitglieder waren von der Idee begeistert und voila, jetzt steht es auch schon vor der Tür.

Sie haben als Tagungsformat das Barcamp gewählt. Warum?

Zum einen, weil ich einfach einmal etwas Neues ausprobieren wollte. Zum anderen, weil mich die Art der Programmgestaltung anspricht. Hier entscheiden nicht die Veranstalterinnen und Veranstalter welches Programm „gespielt“ wird, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen ihre Ideen und Diskussionsbeiträge ein und gestalten so das Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Alten- und Pflegeheimen aus ganz Österreich und verfügen über sehr viel Expertise. Wir müssen keine honorigen Expertinnen und Experten engagieren, wir haben die Expertinnen und Experten vor Ort in den Häusern.

Was erwarten oder erhoffen Sie sich als NQZ vom NQZCamp?

Ich freue mich auf die Präsentation der geballten Kompetenz der Vertreterinnen und Vertreter österreichischer Alten- und Pflegeheime zum Thema Lebensqualität. Der Austausch aller Systempartnerinnen und Systempartner im NQZ – das sind Vertretreterinnen und Vertreter der Häuser, der Länder, des Sozialministeriums und die Zertifiziererinnen und Zertifizierer -  liefert Entwicklungsimpulse für alle Beteiligten, die den Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie An- und Zugehörigen zugute kommen werden. 

Warum lohnt es sich am NQZCamp teilzunehmen? 

In einer professionellen und lockeren Atmosphäre kann ich als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer das Programm mitgestalten. Ideen und Themen, die mich in meinem Bemühen um die Lebensqualität in Alten- und Pflegeheimen beschäftigen, kann ich mit Kolleginnen und Kollegen der Branche diskutieren. Ich erhalte Impulse für meine Tätigkeit und vielleicht die ein oder andere Idee zur häuserübergreifenden Vernetzung. Ja und letztendlich erlebe ich den Spirit der NQZ Community! Dieser ist, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ein quirliger, lebendiger und wertschätzender, der sich einfach gut anspürt. 

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