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Nachbericht NQZCamp 2018

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Im angenehmen Ambiente des Tagungshotels Heffterhof fand am 7 März 2018 das erste NQZCamp statt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Vereins zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen (NQZ-Zertifizierungseinrichtung) und dem Sozialministerium nach Salzburg gefolgt. Diskussion, Austausch und Vernetzung standen im Mittelpunkt.

Das NQZCamp 2018 und sein Motto

Das NQZCamp ist eine open-space-artige Fachtagung der NQZ-Zertifizierungsstelle in Kooperation mit dem Sozialministerium, die am 7. März 2018 das erste Mal stattfand. Im Zentrum stand die Frage „Wie entsteht Lebensqualität im Alten- und Pflegeheim?“

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Foto: Dr. Haydari und Mag. Wallner begrüßen die TeilnehmerInnen des NQZCamps.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Eingeladen waren alle Systempartnerinnen und -partner des Nationalen Qualitätszertifikats: Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zertifizierten Alten- und Pflegeheime, Zertifiziererinnen und Zertifizierer, Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer und sonstige Mitglieder des NQZ-Zertifizierungsbeirates, Vereinsmitglieder, wie auch Vertreterinnen und Vertreter von Alten- und Pflegeheimen, die noch nicht über das Zertifikat verfügen, aber am NQZ interessiert sind.

Ziel des NQZCamps war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, in ungezwungenem Rahmen ihre Zukunftsthemen zu diskutieren, zu vertiefen und miteinander, sowie voneinander, zu lernen.

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Bei der Vorstellrunde mit drei "Tags".

Die Sessions

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden insgesamt 12 Session eingebracht. Nachfolgend die Liste der Sessionanbieterinnen und Sessionanbieter, sowie die Themen der Sessions:

Nicole Bachinger-Thaller/ Manfred Schmidhuber: Überzeugungen schaffen Wirklichkeiten - Störungen als Chance erleben.

Stefanie Freisler/ Thomas Adler: Leben, lieben, laufen, lernen und lachen. Vom Erinnerungsbuch bis zur Kunstwerkstatt, was braucht es, um auch im Heim das "Altern" zu leben.

Christine Hintermayer: Befragungen der Bewohnerinnen und Bewohner nur wegen des NQZ?

Christine Hintermayer: 4 Sterne superior, und dann?

Sonja Schiff: „Magische“ Momente in der Altenpflege teilen - Mit Storysharing zu einem positiven Arbeitsklima.      

Andrea Sigl/ Bernhard Kracher: „Und was ist mit den Angehörigen? Die Woche der Vergesslichkeit" im SWH Hellbrunn, Schwerpunkt Angehörigenarbeit.

Margit Scholta/ Johannes Wallner: Ein Bett ist keine Wohnung - Welche Menschen-Bilder erzeugen die Begriffe, die wir verwenden bzw. welche Bilder leiten unsere Wortwahl?

Günther Schranz/ Claudia Hofmann: Gewaltfreie Führung von Pflegepersonen in der Langzeitpflege als Weg zur Gewaltprävention.

Johannes Wallner: (Lebens-)Qualität als Wettbewerbsfaktor- oder was bringt das NQZ?

Sonja Wieser/ Christine Leyroutz: Braucht es neue Wohn- und Betreuungsformen für Menschen mit Demenz?

Sabine Wimmer: Beachtung des natürlichen Willens.

Romana Winkler: Lebensqualität pflege- und betreuungsbedürftiger älterer Menschen: Der Einfluss des Einzugs in ein Pflegeheim auf die Lebensqualität. 

Nach einem kurzen Input moderierten die Sessionanbieterinnen und Sessionanbieter spannende Diskussionen. Je Sessionrunde standen 45 Minuten zur Verfügung. Damit war ausreichend Zeit für Austausch und Vertiefung der Themen.

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Blick in eine Session.

Stimmen und Rückmeldungen der Teilnehmer und TeilnehmerInnen

„Ich möchte mich ganz herzlich für die Einladung, die Verpflegung, die tolle Organisation und die Gelegenheit zum Austausch bedanken!“

„Danke für den bereichernden Tag gestern!“

„Mir hat es supergut gefallen! Tolles Tagungskonzept!“

"Ich war über die Aufforderung, nicht zu viel vorzugeben, einerseits erleichtert und andererseits beunruhigt, da ich keine Vorstellung hatte, was da draus werden wird. Ich war vorher noch nie bei einem Barcamp. Die erste Session verlief allerdings so wie sonst auch eine Gruppenarbeit. Insgesamt schien es mir so, als ob großer Gleichklang herrschte in den Meinungen und Ansichten. Aber das kann natürlich auch an den Themen liegen. Mir hat die Atmosphäre gut gefallen. Und dafür danke.“

„Für mich war das NQZ Camp eine positive Erfahrung und einmal ein anderes Tagungsformat. Der lange und intensive und konstruktive Austausch mit ExpertInnen der gleichen Branche ist sehr wertvoll. Danke.“

„Ich halte das NQZCamp für eine sehr gelungene und spannende Veranstaltung. Persönlich hätte ich noch mehr profitieren können, wenn bei den Sessions am Beginn mehr Input gekommen wäre. Ich glaube, dann wäre die Diskussion etwas gezielter abgelaufen. Ich hatte das Gefühl, dass durch teilweise sehr, sehr offene Fragestellungen der Sessionleiterinen und Sessionleiter viele Wiederholungen waren. Auch hätte ich mir bei der ein oder anderen eine ausführlichere Beschreibung der Session gewünscht. Ich kenne Barcamps auch aus unserem Unternehmen – hier ist immer ein/e Mitarbeiter/in (die weder den Input liefert, noch mitdiskutiert oder moderiert) dabei, die die Ergebnisse dokumentiert. Vielleicht könnte man das für ein nächstes Mal andenken. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es „ein nächstes Mal“ gibt und dann auch gerne wieder eine Session anbieten.“

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Das Resümee der Veranstalterinnen

Johannes Wallner als Vertretung der VeranstalterInnen zieht nachfolgendes Resümee

Ich kenne diese offene Veranstaltungsform durch Sonja Schiff´s Carecamp. Was mir beim NQZCamp besonders gefallen hat, war der intensive Erfahrungsaustausch der unterschiedlichen Systempartnerinnen und Systempartner auf Augenhöhe. Für mich waren die Gespräche bereichernd und motivierend. Die „NQZ Community“ ist schon etwas ganz Besonderes, das wurde dieses Mal wirklich deutlich sichtbar und spürbar.

Ich sage DANKE für alle Beiträge und Sessions, für alle Formen der Unterstützung und Mitwirkung. Besonderer Dank geht an Sonja Schiff für die Organisation. Ich hoffe, dass wir das NQZCamp 2019 wieder anbieten können. Die Absicht besteht jedenfalls.

 

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