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Sessionanmeldung von Andrea Sigl und Bernhard Kracher

Andrea Sigl, Heimleiterin und Bernhard Kracher, Pflegedienstleiter im Seniorenwohnhaus Hellbrunn der Stadt Salzburg, haben für das NQZCamp gemeinsam eine Session angemeldet. 

Sessiontitel:

Wie entsteht Lebensqualität im Alten- und Pflegeheim?...und was ist mit den Angehörigen? Praxisbeispiel "Woche der Vergesslichkeit" im SWH Hellbrunn, Schwerpunkt Angehörigenarbeit.

 

andrea und bernhard

Foto: Andrea Sigl und Bernhard Kracher

Lesen Sie hier, wie Andrea Sigl und Bernhard Kracher ihre Session vorstellen:

Gerade ältere Menschen und ihre Angehörigen werden oft vor belastende und herausfordernde Situationen gestellt, die Lebensqualität aller Beteiligten droht zu sinken. Eine solche besonders belastende Lebenssituation ist die Verschlechterung des Gesundheitszustandes einer Bewohnerin, eines Bewohners durch einen demenziellen Schub. 

Um gerade Angehörigen von Menschen mit Demenz hier Ängste zu nehmen, sie im Umgang mit Demenzerkrankten zu unterstützen mit dem Ziel, dass sie sich auch öffnen für neue Sichtweisen im Umgang mit Demenz, haben wir im Herbst 2017 eine "Woche der Vergesslichkeit" in Leben gerufen.

Die "Woche der Vergesslichkeit" war gespickt mit verschiedenen Angeboten, wie Fachvorträgen, Workshops und der Vorstellung von Hilfestellungen. Das Feedback der Angehörigen und Betroffenen hat uns gezeigt, dass Information und Unterstützung in diesem Bereich die Lebensqualität deutlich steigern kann.

Die positive Rückmeldung hat uns angespornt die "Woche der Vergesslichkeit" als Fixpunkt einzuführen und jährlich abzuhalten. Im April 2018 steht die "Woche der Vergesslichkeit" unter dem Motto „Eure Sorge fesselt mich“. Wieder ein spannender Schwerpunkt, der die Lebensqualität in unserem Haus deutlich steigern wird.

In unserer Session wollen wir die Philosophie unserer "Woche der Vergesslichkeit" vorstellen und mit Ihnen teilen. Wir freuen uns auf positive Momente und Erkenntnisse, die wir alle aus dieser Session mitnehmen können.

Unsere drei Fragen für die Diskussion in der Session:

  1. Haben Angehörige/ Freunde Mitspracherecht in der Betreuungssituation?
  2. Brauchen Angehörige/ Freunde Hintergrundwissen oder sollen sie alles den „Profis“ überlassen?
  3. Bewohnerorientierung oder Angehörigenorientierung?

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