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Sessionanmeldung von Sonja Wieser und Christine Leyroutz

Sonja Wieser, Heim- und Pflegedienstleitung im Haus St. Peter und Christine Leyroutz, psychologischer Dienst im Haus St. Peter und im Haus Harbach, sowie Leitung Projekt aDeM, Demenzcafe, beide von Diakonie de La Tour, haben gemeinsam eine Session angemeldet.

Sessiontitel:

Braucht es neue Wohn- und Betreuungsformen für Menschen mit Demenz?

wieser leyroutz

Foto: Christine Leyroutz und Sonja Wieser

Lesen Sie nachfolgend, wie die beiden Sessionanbieterinnen ihre Session vorstellen.

Im Haus St.Peter ist der Fokus auf die Zufriedenheit des Dreiecks „BewohnerInnen- MitarbeiterInnen- Angehörige“ gelegt und schafft damit eine sicht- und messbare Unterscheidung zu anderen Pflegeeinrichtungen.

In der Betreuung und Pflege von an Demenz erkrankten Menschen (kurz aDeM) braucht es eine andere Normalität für den Alltag. Der an Demenz erkrankte Mensch verliert Schritt für Schritt seine Alltagskompetenzen – was am Ende der unterschiedlichen Phasen bleibt, sind Emotionen.

In unseren Wohnbereichen werden die Bedürfnisse aller BewohnerInnen berücksichtigt. Unseren Bewohnern und Bewohnerinnen soll es möglich sein, ihre eigene Alltagsnormalität zu leben.

Schreitet die Krankheit weiter fort, verändern sich die Bedürfnisse und wir schaffen Strukturen, die es unseren aDeM erlauben soll nach seinen bzw. Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen zu leben.

In der letzten Phase der Erkrankung ist der aDeM pflegebedürftig, aber nicht sterbend. Auch in dieser Lebensphase vermittelt Gemeinschaft Sicherheit und Schutz. Durch eine spezielle Wohnform reduzieren wir herausforderndes Verhalten, Einsamkeit, sowie Angst und geben den Menschen Licht, Bewegung, Gesellschaft, Sicherheit, Respekt und Wertschätzung.

Die Diagnose Demenz löst bei Betroffenen und Angehörigen Unsicherheit aus. Demenz wird deshalb auch als „die Krankheit der Angehörigen“ bezeichnet, da die Auswirkungen für Angehörige oft eine größere Belastung darstellen als für den aDeM selbst.

Sorgen, Ängste und Zweifel nehmen wir vertrauensvoll auf und suchen gemeinsam nach Lösungen. Die Voraussetzung einer wertschätzenden Betreuung ist die Selbstbestimmtheit jedes einzelnen Bewohners. (psycholog. Begleitung, Demenzcafe, Demenzberater,….)

Erfolgsfaktor für die Spezialisierung des Hauses St. Peter auf aDeM sind zweifellos die Mitarbeiter. Abgesehen von den fachlichen und emphatischen Fähigkeiten, ist eine ausführliche Qualifizierung bezüglich Demenz essentiell.

Unsere drei Fragen für die Diskussion in der Session:

  1. Welche Wohnformen in einem Altenwohn- und Pflegeheim können sie sich vorstellen?
  2. Was für Probleme während der Umstrukturierung bzw. des Change-Prozesses würden sie erwarten?
  3. Warum sich überhaupt dazu Gedanken machen?

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